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    Die VERDE-Portalfamilie ist eine der größten grünen Reichweiten in Deutschland. Seit 2010 berichten wir über nachhaltige Themen und Trends. Finde auf LifeVERDE.de grüne Unternehmen und nachhaltige Produkte, such Dir auf JOBVERDE.de Deinen Grünen Traumjob und informiere Dich auf Grüne-Startups.de über die grüne Gründerszene.

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    Nachhaltige Mode / Faire Kleidung - Grüne Unternehmen finden

    Auf Nachhaltige-Mode.de stellen wir Ihnen Unternehmen aus der Mode-Branche vor, die den Nachhaltigkeitsaspekt fest in ihren Unternehmensleitlinien verankert oder bereits große Teile ihres Wirtschaftens danach ausgerichtet haben. Soziale Verantwortung, ein fairer Handel und ein respektvoller Umgang mit den Ressourcen unserer Erde gehören zu den Grundprinzipien dieser Unternehmen.

    Hier finden Sie Modemarken, welche die sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen in der Produktionskette verbessern und transparenter machen. Außerdem zeigen wir Ihnen, dass Eco-Fashion, zu Deutsch „Öko-Mode“, schon lange nichts mehr mit grauer und kratziger Kleidung zu tun hat, sondern schick aussieht und einfach die Mode der Zukunft ist. Zu jedem Outfit gehören natürlich die richtigen Accessoires. Darum finden Sie hier neben Kleidung auch fairen Schmuck, nachhaltige Taschen und trendige Accessoires.

    Kleidung ohne Gift

    Jeden Tag aufs neue stellen wir uns die Frage „Was ziehe ich heute an?“. Was wir dann tatsächlich anziehen, entscheiden wir aufgrund des Stils der Kleidungsstücke: Sind sie modisch genug, passen sie zum Wetter und fühle ich mich darin wohl? Doch die Frage, ob die Kleider gut sind für uns, unseren Körper und die Umwelt spielt bei der täglichen Wahl des Outfits meist keine Rolle. Dabei ist herkömmliche Baumwolle in der Herstellung sehr umweltschädlich und kann mit giftigen Pestiziden belastet sein. Beim Anbau gelangen diese Mittel in die Erde und belasten die Umwelt genauso wie die Arbeiter auf den Feldern. In den Nähereien herrschen menschenunwürdige Bedingungen und die Angestellten setzen jeden Tag aufs Neue ihre Gesundheit aufs Spiel. Die Lösung ist Bio-Baumwolle: Beim Anbau und der Verarbeitung wird auf giftige Pestizide und schädliche Bleichmittel verzichtet. So schützen Sie beim Kauf von Bio-Mode nicht nur die Umwelt, sondern sichern gleichzeitig Existenzen in den Produktionsländern.

    Faire Mode

    Die meisten hier vorgestellten Mode-Unternehmen fertigen ihre Kleidungsstücke aus fair hergestellter Bio-Baumwolle. „Fair“ bedeutet, dass die Menschen, die Bio-T-Shirts, Bio-Pullis und die Bio-Unterwäsche herstellen, gerechte Löhne erhalten und geregelte Arbeitsbedingungen eingehalten werden. Siegel und Zertifikate wie das GOTS stellen durch regelmäßige Kontrollen sicher, dass die strengen Richtlinien eingehalten werden. Dazu gehört auch, dass die Bio-Jeans nicht mit giftigen Chemikalien behandelt wird, um einen möglichst authentischen Used-Look zu erhalten und dass Bio-Kinderkleidung frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen ist. Durch den Kauf von fairer Bio-Mode tun wir also nicht nur uns etwas Gutes, sondern vor allem auch den NäherInnen und ArbeiterInnen, die die Kleidung produziert haben und sich damit ihren Lebensunterhalt sichern.

    Übersicht der wichtigsten Siegel für nachhaltige Mode und Textilien

    Das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) bietet auf seiner Seite www.siegelklarheit.de eine Übersicht über die Bandbreite an Siegeln, die in der fairen Mode-Branche verwendet werden. Die wichtigsten haben wir hier für euch zusammengestellt.

    IVN zertifiziert BEST

    Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN) vereint zahlreiche Akteure der Naturtextilwirtschaft, vom Faserhersteller bis zum Händler. Das IVN BEST Siegel garantiert strenge Richtlinien, die schon beim Anbau der Rohmaterialien ansetzen. Dazu zählen auch z.B. Grenzwerte für Abwasserparameter, die Prüfung auf Chemikalienrückstände und das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit.

    Fear Wear Siegel

    Die Fear Wear Foundation besteht aus circa 80 Mitgliedern (ausschließlich Textilunternehmen) und ist in 15 Produktionsländern in Europa, Afrika und Asien aktiv. Sie setzen sich für weltweit faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. Das Fear Wear Siegel steht daher für eine hohe Sozialverträglichkeit und garantiert umfangreiche Rechte für die Arbeiter.

    Global Organic Textile Standard (GOTS)

    Das GOTS Gütesiegel steht für strenge und sehr umfangreiche Kriterien. Sie schließen den gesamten Herstellungsprozess ein, vom biologischen Anbau der Rohmaterialien über Produktion und die Auslieferung. Neben dem generellen Verbot von gefährlichen Chemikalien und Gentechnologie garantiert das Siegel existenzsichernde Löhne, keine Kinderarbeit, feste Anstellungen und Anti-Korruptions-Richtlinien.

    Veganes Leder und nachhaltige Textilien

    Neben Bio-Baumwolle werden mittlerweile noch zahlreiche andere Textilien benutzt, um nachhaltige Mode herzustellen. Um eine Alternative ohne Tierleid zu schaffen, wird aus Ananasfasern veganes Leder produziert. Dieses neue und spannende Material haben schon namhafte Designer in ihren Kollektionen verwendet. Es eignet sich besonders gut für Taschen und Schuhe und besteht aus Ananasblättern. Ein anderes neues und nachhaltiges Material ist Kork. Hieraus werden Geldbeutel und Accessoires gefertigt. Die besondere Musterung und Haptik geben jedem Produkt einen einzigartigen Style. Wenn es gekonnt verarbeitet und gefärbt wird, wird es weich und wird tierischem Leder außerdem zum verwechseln ähnlich.

    Secondhand-Mode

    Der wohl nachhaltigste Konsum ist der von gebrauchter Ware. Kleidung ist aufgrund des sehr hohen Wasserverbrauchs in der Herstellung extrem umweltbelastend. Auch Bio-Mode benötigt Wasser und legt oft einen weiten Transportweg zurück, bevor sie bei uns im Kleiderschrank landet. Wer sich nachhaltig kleiden möchte, sollte daher so oft wie möglich auf Second Hand Kleidung zurückgreifen. Besonders Outfits, die nur wenige Male getragen werden, müssen nicht unbedingt neu gekauft werden. Das Secondhand-Abendkleid oder der geliehene Anzug sind noch dazu sehr viel billiger als das neueste Modell aus dem Laden. Wer keine Lust auf verstaubte Secondhand-Läden hat, kann in mittlerweile über 100 Onlineshops bequem von zuhause aus sein neues Lieblings-Outfit zusammensuchen.

    Upcycling

    Upcycling leitet sich von „Recycling“ ab, betont aber durch das „up“ die Aufwertung des Ausgangsmaterials. Im Klartext: Aus Omas löchrigem Vorhang wird eine schicke neue Tasche und aus alten Feuerwehrschläuchen werden trendige Geldbeutel und Accessoires. So werden Ressourcen geschont und Müll eingespart und am Ende hat man ein völlig neues und aufregendes Produkt. Vielen Upcycling-Stücken sieht man auch gar nicht an, dass sie im vorherigen Leben einmal eine LKW-Plane oder eine langweilige Jeans waren. Andere spielen bewusst mit dem Wiedererkennungswert, wenn zum Beispiel aus alten Silberlöffeln edle Ohrring-Unikate werden.

    Nachhaltige Accessoires

    Modische Accessoires runden jedes Outfit ab, doch herkömmlicher Modeschmuck ist alles andere als fair und umweltverträglich produziert. Selbst teurer Gold- und Diamantschmuck unterliegt oftmals keinen Richtlinien. Die Alternative sind faire Schmuckstücke aus zertifizierten oder recycelten (Edel-)Metallen und nachhaltiger Kristall-Schmuck. Auch Uhren werden immer häufiger nachhaltig gefertigt: Ein Beispiel sind Uhren aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Handgefertigte Bio-Mützen, Bio-Handschuhe und Bio-Schals aus veganer Wolle setzen bei kühlen Temperaturen ein modisches Zeichen gegen Ausbeutung und Tierleid.