Sonnenschutz aus Biobaumwolle: Nachhaltige Sonnenhüte für Kinder

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INTERVIEW | Die sonnigen Monate stehen bevor und dir fehlt noch die passende Kopfbedeckung für dein Kind? Bei Snugata findest du nachhaltige Sonnenhüte verschiedener Hersteller.

Die Kraft der Sonne ist nicht zu unterschätzen – daher sollte der Kopf an Frühlings- und Sommertagen gut geschützt werden. Die richtige Kopfbedeckung ist vor allem für Babys und Kinder wichtig. Um deine Kleinen nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor schädlichen Chemikalien zu schützen, solltest du auf ökologische Stoffe und eine nachhaltige Herstellungsweise achten. Das macht auch Snugata – der Laden von Nora Eichstädt bietet ein großes Sortiment an nachhaltiger Kleidung für Babys und Kinder, darunter auch einige Sonnenhüte- und Mützen zum Beispiel aus Biobaumwolle. Mehr dazu erfährst du im Interview mit Nora.

Nachhaltige-Mode.de: Nora, mit Snugata hast du deinen Traum vom eigenen Laden mit ökologischer Kinder- und Babykleidung verwirklicht. Wieso liegt dir das Thema so am Herzen?

NORA: Sobald man eigene Kinder hat, schaut man ganz anders auf viele Dinge – so zum Beispiel auch auf die Kleidung und deren Materialien. Nach kurzer Recherche habe ich damals herausgefunden, wie viele Giftstoffe in Kleidung stecken können, zum Beispiel bei Aufdrucken. Außerdem habe ich mich gefragt, welchen Beitrag man aus ökologischer Sicht in Sachen Kleidung leisten kann.

Damit ist dann die Idee für einen eigenen Laden mit ökologischer Kleidung entstanden, bei der die Kund*innen sich sicher sein können, das keine Giftstoffe oder ähnliches enthalten sind und die unseren Kindern bedenkenlos angezogen werden können.

Bei Snugata sind verschiedene Marken wie SenseOrganic, disana und loud+proud vertreten. Nach welchen Kriterien wählst du die Marken für deinen Laden aus?

Die Marken bei Snugata sollten absolut alltagstauglich sein sowie meinen ökologischen und nachhaltigen Kriterien entsprechen: ökologische Materialien, keine Chemie, gute Qualität und lange Lebensdauer, faire Produktion. Wenn sie dann auch noch unisex und farbenfroh sind, passen sie perfekt zu Snugata.

Bild: Snugata

Einige der Marken sind in Deutschland nicht sehr bekannt. Wie wirst du auf die Hersteller*innen aufmerksam und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit?

Durch online Recherche und Messen finde immer wieder ich viele tolle Marken, die ökologische Alternativen anbieten und zu Snugata passen. Die meisten Firmen werden durch Agenturen vertreten, mit denen man die Kollektionen direkt ansehen und fühlen kann. Die Zusammenarbeit macht mir dabei großen Spaß.

Teil des Sortiments sind unter anderem Sommerhüte für Kinder und Babys. Was zeichnet die Sonnenhüte aus und macht sie zur perfekten Wahl?

An sich hat jedes Material einen Sonnenschutz, allerdings ist dieser bei hellen, leicht gewebten Stoffen nicht sehr hoch.

Im Idealfall ist der Stoff für die Sommerhüte dicht gewebt, hat kräftige Farben und ist extra auf UV-Durchlässigkeit geprüft. Außerdem ist die Passform essentiell, damit nichts drückt oder verrutscht. Mützenmodelle mit einem Nackenschutz und einem Schirm sind ideal.  

Hersteller der nachhaltigen Kopfbedeckungen sind zum Beispiel Pickapooh und Coq en Pate. Welche Materialien nutzen sie für ihre Sommerhüte und was unternehmen sie in Sachen Nachhaltigkeit?

Bild: Snugata

Pickapooh verarbeitet ausnahmslos Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Beim kbA-Anbau wird gänzlich auf chemisch-synthetischen Dünger und Pestizide verzichtet. Außerdem ist gentechnisch verändertes Saatgut verboten. Die Bio-Stoffe der Sommerhüte sind zudem nach UV Standard 801 zertifiziert. Die Produktion findet lokal in Hamburg und nach Bestellung statt – das bedeutet, dass kein Produktionsüberhang übrigbleibt.

Coq en Pate nutzt ebenfalls zertifizierte Bio-Baumwolle aus fairem Handel, auch die Sonnenhüte sind aus 100% Bio-Baumwolle. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, auf gefährdete Tierarten aufmerksam zu machen, um Kinder für Umweltbelange zu sensibilisieren und aufzuklären – daher zieren wunderschöne Tiermotive die Kleidungsstücke und auch die Sonnenhüte von Coq en Pate.

Welcher ist dein persönlicher Favorit unter den Sonnenhüten und wieso?

Sehr schwierig zu sagen. Hüte bzw. Mützen sollten, genau wie Schuhe, unbedingt aufprobiert werden, denn nicht nur die Kopfgröße ist wichtig, sondern auch die Kopfform. Auch spielt es eine Rolle, ob das Kind viele Haare hat, welcher Hauttyp und allgemein welcher „Typ“ es ist: Manche Kinder sind sehr sensibel und mögen eher etwas Lockeres auf dem Kopf, andere brauchen immer Schutz über den Ohren.

Sehr gute Erfahrungen machen wir mit dem Modell „Feuerwehr“ von Pickapooh, optisch finde ich Basecaps toll.

Neben der ökologischen Neuware bietest du auch Secondhand-Kindersachen zum Verkauf an. Müssen diese auch aus nachhaltigem Material sein bzw. von bestimmten Marken stammen?

Nein, das ist kein Kriterium, Secondhand ist ja an sich schon nachhaltig. Allerdings bekommen wir so viele Sachen angeboten, dass ich mir die Rosinen herauspicken kann und diese sind mehr und mehr auch von ökologischen Marken.

Was möchtest du weiterhin mit Snugata erreichen?

Den jungen Müttern beratend zur Seite zu stehen und Unsicherheiten über die richtige saisonale Kleidung zu beseitigen, liegt mir sehr am Herzen. Überhaupt ist es mir und meinem Team ein großes Anliegen, durch passgenaue Beratung unseren Kund*innen zur richtigen Kaufentscheidung zu verhelfen. Es ist ein schönes Gefühl eigene Erfahrungen weitergeben zu können und zu merken, wie sich die Familien gut aufgehoben fühlen.

Vielen Dank für das Interview, Nora!

Dir schwebt nun auch noch eine Frage im Kopf herum, die du gerne an Snugata stellen möchtest?

Dann schreib sie in die Kommentare – wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

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