Sport ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil im Alltag, denn er schafft einen Ausgleich zu Schule, Uni oder Arbeit. Egal ob im Team oder alleine, Ausdauer- oder Kraftsport, Sport gibt ein Ventil zum Stressabbau, einen Ort oder Moment an dem nichts Anderes zählt als der Sport. Gerade zum Summer hin kommt auch wieder die Motivation sich mehr zu bewegen, Schwimmen oder Wandern zu gehen und die Bewegung an der frischen Luft zu genießen, im Einklang mit der Natur. Doch die Sportkleidung, die wir dabei tragen, ist meist alles andere als im Einklang mit der Natur.

Sportkleidung muss bequem und atmungsaktiv sein und beim Sport unterstützen. Diese Anforderungen an Sportbekleidung spiegeln sich in den verwendeten Materialien wieder. Die meisten wie zum Beispiel Polyester werden synthetisch aus Rohöl hergestellt. Ein Rohstoff, der nicht nur endlich ist, sondern dessen Förderung zudem die Umwelt stark belastet. Dazu kommt, dass er nicht biologisch abbaubar ist und sich schwieriger recyceln lässt. Außerdem können die Kunstfasern Schadstoffe enthalten, die nicht nur der Umwelt schaden, sondern auch unserer Gesundheit. Auch Probleme wie Mikroplastik, giftige Chemikalien zum Bearbeiten der Stoffe und schlechte Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern spielen hier eine große Rolle.

Gerade im Hinblick auf die Umweltaspekte haben einige Labels ihre Produktion umgestellt. Sie verwenden recycelte Kunstfasern oder natürliche Materialen, vermeiden Schadstoffe und giftige Chemikalien in der Produktion und lassen unter besseren Arbeitsbedingungen produzieren. So kann man auch wirklich im Einklang mit der Natur Sport machen.  

Hey Honey

Bei dem Label Hey Honey gibt es Yogabekleidung für Frauen: Leggings, Sport BHs, Oberteile, Hoodies und Jogginghosen. Produziert wird in der Türkei unter fairen Bedingungen, die regelmäßig überprüft werden. Die Kleidungsstücke haben alle das OEKO-TEX® Standard 100 Zertifikat, das GOTS Siegel und sind zu 100 Prozent tierfrei.  

Mandala

Das Yoga Label Mandala produziert ebenfalls unter fairen Bedingungen in der Türkei und in einer eigenen Textilmanufaktur in Shanghai. Für die Kleidungsstücke werden Kunststoffe aus recycelten Plastikflaschen verwendet oder natürliche Stoffe wie zertifizierte Biobaumwolle, Tencel, Modal, Merinowolle und eine natürliche Alternative zu Polyester, die aus Rizinuspflanzen gewonnen wird. Im Shop können die Produkte je nach Körperform ausgewählt werden.

OGNX

Bei dem Berliner Label OGNX (organics ausgesprochen) gibt es Leggings in bunt und schlicht, Oberteile mit Sprüchen oder Graphics sowie Pullis und Jogginghosen für Männer und Frauen und eine kleine Auswahl an Sport BHs. Für die Kleidungsstücke werden Bio Baumwolle, recyceltes Polyester und Polyamid oder Modal verwendet und produziert wir in Europa und der Türkei.

Pura Clothing

Pura Clothing ist eine Marke aus der Schweiz, die neben einer kleinen Auswahl an Yogakleidung auch ein paar Badehosen für Männer und eine etwas größere Auswahl an Badeanzügen und Bikinis für Frauen hat. Die Sachen werden in der Schweiz und in Italien aus recycelten Stoffen in kleinen Stückzahlen von Hand angefertigt.

Underprotection

Underprotection ist ein dänisches Label, das neben Unterwäsche und Loungewear auch Bademoden verkauft. Ob schlicht und einfarbig oder bunt und verspielt, alle Teile sind in Größen von XS bis XL erhältlich. Produziert wird unter fairen Arbeitsbedingungen in Indien in zertifizierten Fabriken, die regelmäßig kontrolliert werden. Die Kleidungsstücke werden aus GOTS zertifizierter Bio-Baumwolle, Tencel, recyceltem Polyester und Bambus gefertigt.

Patagonia

Angefangen als kleines Unternehmen für Kletterausrüstung ist Patagonia inzwischen eine der bekanntesten Outdoormarken. Hier gibt es alles von Taschen und Rücksäcken über Schlafsäcke, Ski- und Snowboard Bekleidung, Sportbekleidung fürs Mountainbiking, Surfen und Klettern sowie sämtliche andere Bekleidung für Männer, Frauen und Kinder. Für die Klamotten werden natürliche Materialien wie Hanf, Biobaumwolle oder Tencel verwendet sowie Kunststoffe aus recyceltem Polyester oder Nylon und recycelte Wolle oder Daunen. Auf giftige Chemikalien wird weitestgehend verzichtet und alle Produkte werden unter möglichst guten Arbeitsbedingungen, die regelmäßig auch von unabhängigen Stellen kontrolliert. Außerdem bemüht sich Patagonia um möglichst viel Transparenz und veröffentlicht sowohl eine Liste seiner Vertragsfirmen als auch den ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte.

Mammut

Mammut ist ebenfalls eine der größeren Outdoormarken für Wandern, Klettern, Bergsteigen und Skifahren. Um nachhaltiger zu werden hat die Marke seine „WE CARE“-Philosophie eingeführt, die es sich zur Aufgabe gemacht, in der Produktion so wenig Emissionen wie möglich freizusetzen und mit Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen. Mit Hilfe des Bluesign-Systems werden alle umweltschädlichen Substanzen in der Produktion vermieden und strenge Regelungen zum Einsatz von Chemikalien festgelegt. Alle Stoffe tierischen Ursprungs werden ausschließlich aus verantwortungsvollen Betrieben mit hohen Standards bezogen. Um den eigenen Fußabdruck zu verringern sollen mehr recycelte Materialien und Biobaumwolle verwendet werden. Außerdem gehört Mammut der Fair Wear Foundation an, die regelmäßig die Produktionsbedingungen in den Fabriken kontrolliert. 

Vaude

Auch das Outdoorlabel Vaude gehört zur Fair Wear Foundation und setzt sich daher für soziale Standards in der Produktion ein. Die Marke arbeitet außerdem mit dem Umweltstandard bluesign® und hat sich 2006 im VAUDE Greenpeace Detox Commitment zu ihrer Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte bekannt. Das beinhaltet neben einer umweltfreundlichen Produktion auch die Optimierung der Produktionsprozesse, Innovation und Transparenz in alle Bereichen. Bei Vaude gibt es Ausrüstung für Radsport, Wandern, Trekking, Bergsteigen und Skifahren, sowie Zeltausrüstung, Rucksäcke und Taschen.

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